Unsere Projekte

Zu unseren Projekten gehören:

 

Artenschutz

Landschaftspflege

Umweltbildung

 

 

Wo sind wir aktiv?

Lebensraum Kirchturm

Lebensraum Obstbaumwiese

Schwalben Willkommen

Gemeinsam für mehr Artenschutz: Bei der Aktion "Lebensraum Kirchturm" arbeiten NABU-Gruppen und Kirchen zusammen.
Gemeinsam für mehr Artenschutz: Bei der Aktion "Lebensraum Kirchturm" arbeiten NABU-Gruppen und Kirchen zusammen.
Baumschnitt Febr. 2013
Baumschnitt Febr. 2013

Streuobstwiese am Stiftswald


Seit dem Jahre 1991 betreut die NABU-Gruppe Obernkirchen die ca. 5000 qm große Streuobstwiese der Stadt Obernkirchen. Innerhalb dieser Zeit haben  mehrere Kindergruppen (Umweltfüchse, Falkenaugen, Umweltwichtel u.a.) geholfen Obstbäume zu pflanzen und zu pflegen. Ernten und Obstsaftpressen waren sehr beliebte Ereignisse. Aber auch Mähgut musste bearbeitet werden. Die Kinder haben außerdem im Winter für die Vögel Futter aufgehängt, Nistkästen gebaut und bei der Anbringung mitgeholfen. Für die Kinder des naheliegenden Kindergarten am Kammweg und für die Grundschulkinder steht der Obstgarten ebenfalls offen.

Eine der wichtigsten Erhaltungsmaßnahmen ist das Mähen des Grases um zu verhindern, dass sich die Verbuschung und Bewaldung durchsetzt. Die Obstbaumwiese birgt reiches Insekten und Vogelleben, aber auch Eidechsen, Kleinnager  und Bilche (Siebenschläfer) sind häufig. Spaziergänger bleiben auf dem seitlich vorbeiführenden Weg besonders zur Obstbaumblüte oft bewundernd stehen.

 

Insgesamt stehen auf der Wiese etwa 50 Obstbäume aller Altersklassen. Neben Veteranen von über 70jährigen Zwetschen, Äpfeln und Birnen stehen mittelalte Mirabellen, Pflaumen und Kirschen. Meist alles alte Sorten wie Hauszwetsche, Boskop, Jakobs Lebel, Alexander Lucas, Mirabelle von Nancy usw.

In den Jahren 2011 und 2012 sind weitere 9 junge Bäume gepflanzt worden. 

Nistkästen für Mauersegler

Reihenhäuser für Mauersegler am Rathaus angebracht

 

Seitdem Häuser gebaut werden, nehmen Mauersegler gerne die menschliche Nähe an. Die Häuser und Straßen sind für die Insektenjäger ideale Ersatzfelsen und Schluchten. Sind an den Mauern und unter Dächern kleine Nischen und Höhlen vorhanden, finden die Luftakrobaten gute Voraussetzungen für das Anlegen von Brutplätzen. An modernen Neubauten sind jedoch solche Plätze nicht vorhanden. Deshalb gibt es in den meisten neuen Wohn- und Gewerbegebieten leider keine Mauersegler. Auch bei Sanierungsarbeiten werden fasst immer vorhandene Brutplätze vernichtet. Ein ausgleichender Weg wurde kürzlich am Rathaus in Obernkirchen eingeschlagen. Kurz vor Abschluss der Umbauarbeiten hat der NABU Obernkirchen 6 Nistkästen für Mauersegler in luftiger Höhe unter dem Dachüberstand angebracht. Im Mai des kommenden Jahres werden die dann heimkehrenden Segler, von denen es in Obernkirchen nur noch 50 bis 60 Paare gibt, diese Brutplätze vorfinden und besiedeln. Derzeit befinden sich die Mauersegler auf ihrer Winterreise, die sie bis in das südliche Afrika führt. Erst wenn sie bei uns einen Brutplatz finden, werden sie nach dann etwa 9monatiger Luftreise wieder festen Boden unter ihren kleinen Krallenfüßen spüren können. Ein Brutpaar nistet nur einmal im Jahr und zieht dabei 1 bis 2 Seglerküken groß. Für den Fortbestand ist daher das Angebot an Nistplätzen besonders wichtig. 

 

Wenn im nächsten Jahr die Mauersegler mit ihrem freudigen lauten "srihh sriiihh" um die Häuserecken und über die "Straßenschluchten" jagen, dann ist wieder Sommer, ein hoffentlich erfolgreiches Jahr für unsere Obernkirchener Mauersegler.

Junger flügger Mauersegler  20.08.2012
Junger flügger Mauersegler 20.08.2012

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